Polizeigesetz und Ladenöffnungszeiten: Wichtige Weichenstellungen im Mai-Plenum

Im Rahmen der Mai-Sitzung des Niedersächsischen Landtags haben wir uns in abschließender Beratung unter anderem mit dem Niedersächsischen Polizeigesetz und dem Gesetz über Ladenöffnungs- und Verkaufszeiten befasst.

Das Niedersächsische Gesetz über die öffentliche Sicherheit und Ordnung (Nds. SOG) ist letztmalig im Jahr 2007 umfassender novelliert worden und wurde seither nur punktuell geändert. Seit 2007 hat sich ein vielfältiger Änderungsbedarf ergeben. Neben den zu berücksichtigenden Entwicklungen in der Rechtsprechung ergibt sich Änderungsbedarf insbesondere durch die aktuell bestehende Gefährdungslage, ausgelöst durch den islamistischen Terrorismus. Um die Anforderungen an die polizeilichen Aufgaben auch in Zukunft optimal erfüllen zu können, ist eine verfassungsrechtlich abgesicherte Erweiterung der polizeilichen Befugnisse zwingend erforderlich. Es ist die Aufgabe des Staates, für Sicherheit zu sorgen und Gefahren für die elementaren Rechtsgüter unserer Verfassung sowie Schäden Dritter abzuwehren. Dafür brauchen wir einen handlungsfähigen Rechtsstaat, der für neue Bedrohungen der Gegenwart auch mit adäquaten Instrumenten ausgestattet ist. Eine effektive und moderne Gefahrenabwehr gehört zu unserem sozialdemokratischen Sicherheitsbegriff dazu.

Folgende Inhalte wurden im Gesetz neu verankert:

1 Mio. Euro für die „Soziale Stadt Schinkel“, 800.000 Euro für die Konversion in der Dodesheide

Am Freitag hat der niedersächsische Umwelt- und Bauminister Olaf Lies (SPD) die Eckdaten des Städtebauförderprogramms 2019 vorgestellt, das Investitionen in Höhe von insgesamt rund 181,5 Millionen in Kommunen in ganz Niedersachsen vorsieht. Der Osnabrücker SPD-Landtagsabgeordnete Frank Henning erklärt dazu: …

Rede zur aktuellen Stunde im Osnabrücker Rat zu 70 Jahren Grundgesetz

Rede zur Beamtenbesoldung und zum bezahlbaren Wohnraum (27. März 2019)

Hier finden Sie meinen Redebeitrag zur Aktuellen Stunde der FDP, in der es um die Klausurtagung der SPD-Landtagsfraktion Niedersachsen ging. In meiner Rede habe ich mich insbesondere mit den Beschlüssen der SPD-Fraktion zur Beamtenbesoldung und zum bezahlbaren Wohnraum befasst.

Land Niedersachsen unterstützt Stadtwerke Osnabrück mit über 6 Mio. Euro bei der weiteren Umrüstung auf E-Mobilität

Das Land Niedersachsen will die Stadtwerke Osnabrück zusätzlich mit über 6 Mio. Euro bei der Umstellung auf eine elektrische Busflotte unterstützen. Dies berichtet der SPD-Landtagsabgeordnete Frank Henning, Mitglied im Verkehrsausschuss des Landtags. …

Fahrverbote vermeiden und gleichzeitig für saubere Luft sorgen

Wir haben in Osnabrück und in Niedersachsen generell eine hohe Zahl von Pendlerinnen und Pendlern, die jeden Tag auf eine gute Verkehrsinfrastruktur und eine gute Erreichbarkeit ihrer Arbeitsplätze angewiesen sind. Und wir haben in Niedersachsen rund 250.000 Beschäftigte in der Automobilwirtschaft und den entsprechenden Zulieferbetrieben – mehr als 2.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter davon allein am Osnabrücker VW-Standort. Diese Arbeitsplätze gilt es auf Dauer zu sichern.
Die drohenden Fahrverbote für Dieselfahrzeuge stellen in diesem Zusammenhang eine besondere Belastung dar. Sie entwerten vorhandene Fahrzeuge und schaden privaten Pkw-Besitzern, Handwerk, Handel und Industrie. Außerdem ist die Wirksamkeit von Diesel-Fahrverboten auf innerstädtischen Teilstrecken mindestens umstritten. Denn welchen ökologischen Gesamtnutzen hat es, wenn Autofahrer mit Dieselmotor kilometerlange Umwege fahren müssen, um an ihr Ziel zu kommen? Im Zweifelsfall entsteht dadurch tendenziell sogar eher noch eine Mehrbelastung.
Wir wollen Fahrverbote daher vermeiden, wollen aber gleichzeitig auch eine bessere Luftqualität in unseren Städten erreichen. Eine wichtige Stellschraube dafür ist das Verkehrsmanagement in den Städten. Durch gezielte Verkehrslenkung wie zum Beispiel durch mehr grüne Wellen können Verkehrsströme verflüssigt werden und so emissionsärmer durch die Städte rollen.

SPD-Landtagsfraktion setzt im Rahmen ihrer Klausurtagung wichtige Weichenstellungen

Auf ihrer dreitägigen Klausurtagung in Cuxhaven hat sich die niedersächsische SPD-Landtagsfraktion mit wichtigen landespolitischen Themen beschäftigt, allem voran mit bezahlbarem Wohnraum und der Zukunft des öffentlichen Dienstes. Frank Henning: Insbesondere das Thema bezahlbarer Wohnraum ist essentiell für Niedersachsen und für Osnabrück. Gerade vor Ort in Osnabrück wissen wir, dass es großer Anstrengungen bedarf, …

Rede zum Haushalt 2019 der Stadt Osnabrück

Landesmittel für Baumaßnahmen an der Klöcknerstraße und am Fürstenauer Weg

Mit insgesamt 75 Millionen Euro fördert das Land in diesem Jahr kommunale Straßenbau-Projekte. „Mit dabei sind auch zwei Sanierungsmaßnahmen in Osnabrück, die von Landesmitteln profitieren“, so der Osnabrücker SPD-Landtagsabgeordnete Frank Henning. „Das Land unterstützt den Ausbau des Fürstenauer Wegs und die technische Sicherung des Bahnübergangs an der Klöcknerstraße.

Betriebs- und Personalrätekonferenz 2018: Faire Bezahlung, Tariflöhne und sozialer Wohnungsbau im Fokus

Am 5. September fand die gemeinsam von der AfA und mir veranstaltete diesjährige Betriebs- und Personalrätekonferenz statt. Als Gastredner konnten wir Minister Olaf Lies begrüßen, der über die Themen bezahlbarer Wohnraum und Energiepolitik sprach und für eine Diskussionsrunde mit den anwesenden Betriebs- und Personalräten Rede und Antwort stand.

Wie bereits in den Vorjahren konnte die Konferenz wieder in den Räumlichkeiten der Sparkasse Osnabrück stattfinden, deren Personalrat Frank Lewek uns vor Ort herzlich willkommen hieß. In seiner Begrüßung ging er aus aktuellem Anlass auf die Lage der NordLB ein und betonte, dass die Beschäftigten der NordLB nicht die Leidtragenden der aktuellen Krise sein dürfen.

Die Betriebs- und Personalrätekonferenzen organisiere ich traditionell gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD Region Osnabrück, der AfA. Ihr Vorsitzender, Stephan Soldanksi, gratulierte den anwesenden Betriebsräten zu ihrer Wahl im Rahmen der diesjährigen Betriebsratswahlen und lobte ihr Engagement. Er betonte, dass es nicht immer einfach sei, sich im Betrieb für die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stark zu machen und sich um die Sorgen der Beschäftigten zu kümmern. Als AfA-Vorsitzender und IG Metaller ging er insbesondere auf das Thema der ausufernden Leiharbeit ein. Er betonte auch, dass der sachgrundlosen Befristung Einhalt geboten werden müsse und dass Schritte unternommen werden müssen, um die Kluft zwischen Arm und Reich zu überwinden. Wenn das Armutsrisiko weiter steigt, die Löhne aber nur langsam, wenn die Belastungen einseitig auf die Arbeitnehmer verteilt sind, schüre das die Angst vor sozialem Abstieg und mache anfällig für populistische Parteien. Hier müsse gegengesteuert werden.