8. Juni 2026

Landeswohnungsgesellschaft schafft 134 neue Wohnungen in Osnabrück

SPD Osnabrück begrüßt Engagement der Wohnraum Niedersachsen GmbH in der Dodesheide

Symbolbild Wohnen / Pexels, Khwanchai Phanthong

Symbolbild Wohnen / Pexels, Khwanchai Phanthong

Eine gemeinsame Pressemitteilung mit der SPD Osnabrück

Die SPD Osnabrück begrüßt den Erwerb eines Wohnungsbauprojekts mit 134 öffentlich geförderten Wohnungen an der Mecklenburger Straße in der Dodesheide durch die Wohnraum Niedersachsen GmbH. Die Landeswohnungsgesellschaft des Landes Niedersachsen übernimmt damit ein Projekt, das ohne öffentliches Engagement unter den aktuellen Rahmenbedingungen voraussichtlich nicht realisiert worden wäre. Die Wohnungen werden künftig an Menschen mit Wohnberechtigungsschein vermietet.

Der wohnungsbaupolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Frank Henning, sieht darin einen wichtigen Erfolg der niedersächsischen Wohnungsbaupolitik: „Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum gehört zu den größten sozialen Herausforderungen unserer Zeit. Das Projekt in der Dodesheide zeigt, dass die Landeswohnungsgesellschaft genau dort wirkt, wo der Markt allein nicht mehr ausreichend Wohnraum schafft. Die Aufstockung des Eigenkapitals der Wohnraum Niedersachsen GmbH und die deutliche Erhöhung der Wohnraumförderung des Landes tragen nun ganz konkret Früchte – auch hier in Osnabrück. Das ist ein starkes Signal dafür, dass die sozialdemokratische Wohnungsbaupolitik in Niedersachsen funktioniert.“

Der SPD-Vorsitzende und Oberbürgermeisterkandidat Robert Alferink bewertet das Projekt als wichtigen Baustein für die Zukunft der Stadt: „Der Wohnungsmarkt steht auch in Osnabrück unter enormem Druck. Deshalb brauchen wir starke öffentliche Akteure auf allen Ebenen. Das Engagement der Wohnraum Niedersachsen GmbH ergänzt die Arbeit unserer kommunalen Wohnungsgesellschaft WiO hervorragend. Jede neue bezahlbare Wohnung hilft dabei, den Markt zu entlasten und Menschen ein sicheres Zuhause zu ermöglichen. Gerade deshalb setzen wir uns als SPD seit Jahren für die Stärkung öffentlicher Wohnungsunternehmen ein.“

„Stadt und Land arbeiten hier Hand in Hand für bezahlbares Wohnen. Dass die Landeswohnungsgesellschaft nun auch in Osnabrück investiert, ist eine gute Nachricht für viele Menschen, die händeringend eine bezahlbare Wohnung suchen. Das Projekt zeigt, was möglich ist, wenn Politik handelt und öffentliche Wohnungsbaugesellschaften stärkt.“ Für Alferink ist das Engagement des Landes zugleich Rückenwind für die wohnungspolitischen Ziele der SPD in Osnabrück.

„Mein Ziel ist ein Osnabrück, das funktioniert und zwar für alle. Dazu gehört vor allem, dass Menschen in unserer Stadt leben können, ohne Angst vor immer weiter steigenden Mieten haben zu müssen. Familien, Auszubildende, Studierende, Alleinerziehende und Seniorinnen und Senioren dürfen nicht aus ihrer Heimat verdrängt werden, weil Wohnen unbezahlbar wird. Deshalb wollen wir den Bestand der WiO langfristig auf mindestens 3.500 Wohnungen ausbauen.“

In nur 2 Jahren hat sich die Wohnraum Niedersachsen GmbH aufgrund der herausragenden Leistungen unter Führung der Geschäftsführerin Sylva Viebach zu einem festen Bestandteil der niedersächsischen Wohnungswirtschaft entwickelt.

Gleichzeitig macht Alferink deutlich, dass die Schaffung bezahlbaren Wohnraums eine Gemeinschaftsaufgabe von Stadt, Land und kommunalen Wohnungsunternehmen bleibe: „Die 134 Wohnungen in der Dodesheide sind ein wichtiger Schritt. Aber sie zeigen auch, wie groß die Herausforderung weiterhin ist. Wer möchte, dass Osnabrück auch in Zukunft eine Stadt für alle bleibt, muss heute konsequent in bezahlbaren Wohnraum investieren. Deshalb werden wir den eingeschlagenen Weg weitergehen und den kommunalen Wohnungsbau konsequent stärken.“

Die SPD Osnabrück sieht in dem Projekt einen wichtigen Beitrag zur Entspannung des Wohnungsmarktes und einen Beleg dafür, dass öffentliche Investitionen in Wohnraum wirken. „Bezahlbares Wohnen ist die soziale Frage unserer Zeit. Umso wichtiger ist es, dass Stadt und Land gemeinsam Verantwortung übernehmen. Genau das geschieht hier – zum Vorteil vieler Osnabrückerinnen und Osnabrücker“, so Alferink abschließend.