2. Juni 2026

10-Punkte-Programm für Bildung und Betreuung

Bildung. Chancen. Niedersachsen. – Die Bildungsziele der Niedersächsischen SPD

Eine Pressemitteilung des SPD-Landesverbands Niedersachsen

Algorithmen, Smartphones, künstliche Intelligenz – angesichts des rasanten Wandels, der Kindheit und Jugend dramatisch verändert, hat der SPD-Landesverband Niedersachsen ein 10-Punkte-Programm für bessere Bildung und Betreuung in Niedersachsen erarbeitet.

Der Landesvorsitzende der SPD Niedersachsen Olaf Lies macht deutlich:

„Bildung ist das zentrale Zukunftsversprechen unseres Landes. Sie eröffnet Chancen, stärkt unsere Demokratie und legt die Grundlage dafür, dass junge Menschen ihren eigenen Weg gehen können. Aber gute Bildung entsteht nicht von allein, und vor allem bleibt sie nicht stehen, sie muss sich beständig weiterentwickeln. Niedersachsen ist hier auf dem richtigen Weg, aber gute Bildung braucht die Bereitschaft, Erreichtes immer wieder zu überprüfen und weiter zu denken. Wenn sich Kindheit, Arbeitswelt und Gesellschaft verändern, müssen sich auch Kitas, Schulen und Betreuung weiterentwickeln. Genau darum geht es uns mit unserem 10-Punkte-Programm: Wir wollen Bildung in Niedersachsen moderner, gerechter und verlässlicher machen. Denn Herkunft darf nicht darüber entscheiden, was aus einem Kind werden kann.“

Dörte Liebetruth, Generalsekretärin der SPD Niedersachsen, ergänzt:

„Unser 10-Punkte-Programm für bessere Bildung und Betreuung enthält ganz konkrete kurzfristige, mittelfristige und längerfristige Schritte, die wir als SPD Niedersachsen gemeinsam gehen wollen. Eine Schlüsselrolle hat dabei – neben Medienkompetenz von Anfang an – unser Stufenplan zur Schulsozialarbeit an jeder niedersächsischen Schule. Schulsozialarbeiter erleichtern das Lernen an Schulen in diesen Zeiten oft massiv. Derzeit gibt es an rund der Hälfte der niedersächsischen Schulen Schulsozialarbeit im Umfang von mindestens einer halben Stelle. Mit unserem Stufenplan wollen wir erreichen, dass innerhalb von fünf Jahren jede niedersächsische Schule mit Schulsozialarbeit versorgt wird. Gespräche haben gezeigt: Dass in absehbarer Zeit jede Schule auf Schulsozialarbeit zurückgreifen kann, ist ein Ziel, das Lehrkräfte, Eltern, Schüler und Schulleitungen teilen.“