3. Etappe: Vom Hauptbahnhof über den Zoo nach Sutthausen

Hauptbahnhof
 

Meine erster Halt ist heute einer, auf dem viele Osnabrück-Visiten entweder ihren Anfang oder ihr Ende nehmen: unser Hauptbahnhof. Allein das bemerkenswerte Gebäude, das mit der erfolgreichen Industrialisierung und Erreichbarkeit unserer Stadt in enger Verbindung steht, lohnt einen Schnappschuss. Hier kommen und gehen zahllose Passanten, um mit neuen Erfahrungen heimzukehren oder ein Stückchen dessen, was sie in Osnabrück auf den Weg gebracht haben, woanders hinzubringen.

 
Radstation
 

Bahnhofsvorplatz
Der Bahnhofsvorplatz eröffnet ein belebtes Panorama, das aber auch künftig viele Entscheidungen erfordert: Nicht optimal sind vor allem Stellplatzregelungen für Fahrräder und Taxen. Gern möchte ich auch künftig meinen Beitrag dazu leisten, dass unser Hauptbahnhof als eine Art „Visitenkarte Osnabrücks“ attraktiver wird.

 
DGB-Haus
 

Auf dem Weg zu meinem nächsten Halt habe ich einige Kilometer auf vielbefahrenen Straßen vor mir.

 
Zoo
 

Zoo
Vor dem endlich fertigen, rötlich neugestalteten Rosenplatz biege ich links in die langgezogene Iburger Straße ein, durchquere Schölerberg und Kalkhügel und bin am Ende da, wo nicht nur die Herzen meiner Kinder schneller schlagen: im Osnabrücker Zoo. Wer Osnabrück nicht anderweitig, zum Beispiel über den VfL, kennt, erfährt die Stadt über diese einzigartige Anlage. Ich habe angesichts der zahllosen Autos auf den Parkplätzen durchaus Mühe, mir meinen Weg zum Eingangsbereich zu bahnen. Das erfreulich belebte Bild an der Eingangskasse fotografiere ich gerne – und freue mich schon jetzt darauf, den Zoo bald wieder mit meiner Familie zu besuchen.
Mein nächstes Ziel ist der ebenfalls vor gut 40 Jahren zu Osnabrück gekommene Stadtteil Sutthausen – und ich überquere, von Nahne kommend, so manche steilen Straßenzüge, bis ich endlich auf der Sutthauser Straße bin. Einen kleinen Umweg über Burenkamp und Hörner Bruch nehme ich sehr gern in Kauf, denn diese Route gilt ja unverändert als eine Art Geheimtipp vieler Fahrradfreunde.

 
Sutthauser Muehle
 

Sutthausen
Als erstes Sutthauser Gebäude lichte ich die traditionsbeladene „Sutthauser Mühle“ ab, wo besonders zur Grünkohlzeit fantastisches Essen angeboten wird.

 
Sutthauser Bahnhof
 

Anschließend fahre ich in Richtung Innenstadt und nehme auf dem Wege den früher vielfach angefahrenen Sutthauser Bahnhof wahr.

 
Sutthauser-bahnhof-stelen-trieb
 

Er sieht – bestückt mit künstlerischen Ausdrucksformen aus dem Atelier des hier tätigen Künstlers Volker Johannes Trieb – unbenommen wie ein attraktiver Haltepunkt aus. Ich würde mir für die Zukunft sehr wünschen, dass diese Funktion als Haltepunkt für Züge eines Tages wieder mit der in der Geschichte des Bahnhofs vergleichbar ist.

 

Nach Hause
Auf dem nun eher langen Weg nach Hause zu meiner Familie lasse ich viele Augenblicke meiner drei Radetappen noch einmal Revue passieren. Sie war – auch für mich als einigermaßen Ortskundigen – eindrucksvoll und hat unterstrichen, dass in diesem attraktiven und vor allem spannenden Wahlbereich einiges zu gestalten ist.